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Kontenplan /Kontenrahmen

Der Kontenplan ist ein maßgebliches Element der doppelten Buchführung. Er dient der Einordnung der Konten.

Er ist das Verzeichnis aller Konten eines Unternehmens, Betriebes oder Projektes und bildet damit das Grundgerüst (Skelett) der doppelten Buchführung.

Der Kontenplan orientiert sich am Kontenrahmen des jeweiligen Wirtschaftszweiges oder anderen Sektors (z. B. gemeinnütziger Verein)

Kontenrahmen sind nicht identisch, sondern quasi zwangsläufig unterschiedlich, weil ein Unternehmen oder Verein entweder im Kontenrahmen vorgesehene Konten bei seiner Tätigkeit nicht benötigt oder es eben zusätzlicher, in einem Standardkontenplan vorgesehener Konten bedarf.

Kontenrahmen und Kontenplan Schweiz

 

Jahrzehntelang wurde in der Schweiz der von Professor Karl Käfer entwickelte Kontenrahmen verwandt.

Gegenwärtig kommt bei Gewerbe-, Industrie- und Handelsbetrieben zunehmend der "Kontenrahmen KMU" zur Anwendung.

Dieser wurde von Walter Sterchi in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Gewerbeverband erarbeitet.

Gesetzlich vorgeschriebener Kontenrahmen

Verschiedene Branchen (u. a. Banken, Versicherungen, konzessionierte Transportanstalten, die öffentliche Hand) haben einen gesetzlich vorgeschriebenen Kontenrahmen.

Einzelne Branchen (wie die Gastronomie) führen einen Kontenrahmen, der den spezifischen Anforderungen des eigenen Wirtschaftszweiges Rechnung trägt. (vgl. oben)

Aufgrund der Angaben im Kontenrahmen wird der individuell auf die Bedürfnisse der Unternehmung abgestimmte Kontenplan eingerichtet.